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Falken WILDPEAK überzeugt bei Reifen-fordernder Rallye Dakar

Eine wahre Galavorstellung lieferte der Falken WILDPEAK M/T bei der diesjährigen Ausgabe der Rallye Dakar in Saudi Arabien ab. Nach über 7.000 Kilometern im Wettbewerb über anspruchsvollstes, herausforderndes Gelände wurde das Ziel ohne eine einzige Panne von einem, durch Alves Bandeira/ TH-Trucks betreuten, portugiesischen Team erreicht.

Der WILDPEAK M/T in der Größe 245/75 R 16 war an einem ex-Werks Ssangyong Musso montiert, der in der siebenfach unterteilten Kategorie Classic Cars in der Klasse 97 Intermediate Average an den Start ging. Die 2022er-Auflage der Dakar Classic sah nach 2021 zum zweiten Mal Rallye-Autos und Lastwagen der Baujahre vor 2000 am Start und war Teil der Dakar-Rallye für klassische Fahrzeuge. In dem höchst anspruchsvollen Wettbewerberumfeld mussten Alves Bandeira/ TH-Trucks und die Reifen von Falken zwei extrem aufreibende Wochen durchhalten und sich über 100 Konkurrenten stellen – das waren immerhin vier Mal so viele Teilnehmer wie bei der Vorjahres Dakar Classic.

Der Ssangyong Musso von Alves Bandeira/ TH-Trucks fuhr praktisch fehlerfrei auf den 80. Gesamtrang bei 121 gewerteten Zielankünften. Dabei musste sich der Wagen über tausende Kilometer durch herausforderndes und unterschiedlichstes Gelände bei teilweise sengenden Temperaturen von Ha´il nach Jeddah quälen.

Auch wenn die Teilnehmer der Classic Dakar auf einer im Vergleich zu den aktuellen Fahrzeugen leicht unterschiedlichen Strecke zu fahren hatten, so stellte sie doch Fahrer und Fahrzeuge vor große Herausforderungen. Der vom Team für die Veranstaltung wieder aufgebaute und restaurierte Musso überstand alle Strapazen und Prüfungen bis ins Ziel. Damit schnitt das Team insgesamt klar besser ab, als beim Werkseinsatz im Jahr 1997, als der Wagen nur drei Tagesetappen beenden konnte.

Der diesjährige Erfolg ist auch den WILDPEAK M/Ts zu verdanken: Mit den versetzt angeordneten Profilblöcken in der Reifenschulter war exzellente Traktion unter allen Fahrbedingungen und im schroffen Gelände sichergestellt. Beigetragen zum sicheren Durchkommen hat auch die bis in die Seitenwand der Reifen reichende, aggressive Profilgestaltung, bei der scharfkantiges Geröll keine Chance zur Zerstörung hatte. So bewies der WILDPEAK M/T zweierlei: Er ist ausdauernd und schnell.

“Der wichtigste Unterschied zwischen der Classic Dakar und der Routenführung für die aktuellen Fahrzeuge besteht in den Fahrbahnbelägen – die Classic fährt weniger durch Sand und eher über steiniges Terrain”, erklärt der Projektverantwortliche und Fahrer Joao Costa. “Auch wenn die Geschwindigkeiten so etwas niedriger sind, werden die Reifen doch aufs Härteste beansprucht.”

Ohne eine einzige Reifenpanne ins Ziel gekommen zu sein, darf wirklich als großartige Leistung betrachtet werden. Das gilt umso mehr, als andere Teams doch mit einigen Reifenproblemen zu kämpfen hatten. “Einem mir bekannten Team gingen sogar die Ersatzreifen aus”, berichtet Costa. “Wir dagegen konnten alle Wertungen ohne Strafen für Zeitüberschreitungen beenden. Wir haben unsere selbstgesteckten Ziele in diesem harten Wettbewerb auf jeden Fall erreicht. Außerdem hatten wir Spaß, niemand verletzte sich, und jetzt freuen wir uns über die Teilnehmermedaille.”

“Zuerst war ich skeptisch wegen der Falken WILDPEAK-Reifen, aber schon nach der zweiten Wertungsprüfung war mir klar, dass sie eine gute Wahl waren. Als Tüpfelchen auf dem i konnten wir die 7200 Kilometer absolvieren, davon 2612 Kilometer als Sonderprüfungen, und das ohne eine einzige Reifenpanne. Klasse!”

Nach diesem Erfolg brütet das Team bereits über der Vorbereitung für den nächsten Einsatz. Der soll bei den 24 Stunden von Fronteira stattfinden, dem härtesten Off-Road-Langstreckenrennen in Europa. Dort, so hofft man, soll erstmals ebenfalls das Ziel erreicht werden.

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