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Podium und Drama für Falken Motorsports in der ADAC Nürburgring Langstrecken-Serie

Beim achten Saisonlauf der ADAC Nürburgring Langstrecken-Serie, dem 64. ADAC Reinoldus-Langstreckenrennen, landete Falken Motorsports erneut auf dem Podium: Tim Heinemann und Benjamin Leuchter erreichten im #4 Falken-Porsche nach einer fehlerfreien Leistung den zweiten Gesamtrang. Für das Schwesterauto mit der #3 von Julien Andlauer und Joel Sturm, die noch am Vortag den Falken-Doppelsieg anführten, endete das vierstündige Rennen hingegen nur wenige Minuten vor dem Fallen der Zielflagge, als es in Führung liegend zu einem Unfall kam.

Wie bereits am Samstag, als sich der #3 Falken-Porsche 911 GT3 R die Pole-Position sichern konnte, war auch das Qualifying am Sonntagmorgen von einer nassen Strecke geprägt, die im Verlauf der Session langsam abtrocknete. Durch einzelne Gelbphasen und dichten Verkehr war es für die Fahrer der Spitzengruppe nicht leicht, eine freie Runde zu erwischen. Joel Sturm qualifizierte den #3 Falken-Porsche auf dem dritten Startplatz, direkt vor dem Schwesterauto von Tim Heinemann und Benjamin Leuchter. Damit waren die Voraussetzungen für ein weiteres Podestergebnis gegeben.

Nach dem Start schoben sich die beiden Startfahrer Joel Sturm und Tim Heinemann weiter nach vorne und übernahmen noch in der ersten Runde die Doppelführung. Anschließend rasten die türkis-blauen Falken-Porsche im Formationsflug über die legendäre Nordschleife. Erst ein Reifenschaden am führenden #4 Porsche, vermutlich verursacht durch Trümmerteile auf der Strecke, warf Heinemann und Leuchter nach rund eineinhalb Stunden zurück. In der Folge startete das Duo eine sehenswerte Aufholjagd und war zeitweise das schnellste Fahrzeug im gesamten Feld.

Für Andlauer und Sturm verlief das Rennen zunächst nach Plan. Rund 15 Minuten vor dem Ende führten sie den achten Saisonlauf der ADAC Nürburgring Langstrecken-Serie an. Auf einer rutschigen Passage kam der #3 Falken-Porsche mit Andlauer am Steuer jedoch von der Strecke ab, touchierte die Leitplanken und musste wenig später in Führung liegend abgestellt werden.

In den Schlussminuten lagen die Hoffnungen daher auf Tim Heinemann und Benjamin Leuchter. Trotz starker Rundenzeiten gelang es dem Duo jedoch nicht mehr, die Spitze zurückzuerobern. Mit dem zweiten Gesamtrang und einem erneuten Podestplatz durfte sich Falken Motorsports dennoch über ein starkes Ergebnis freuen.

Der nächste Lauf der ADAC Nürburgring Langstrecken-Serie steht bereits in zwei Wochen an: Beim 57. ADAC Barbarossapreis am 27. September, der ebenfalls über vier Stunden ausgetragen wird, wird Falken Motorsports erneut mit den beiden Porsche 911 GT3 R antreten.

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