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Top 10 Spartipps für Autofahrer: So senken Sie die Kraftstoffkosten im Sommerurlaub
Autos zählen nach wie vor zu den größten Ausgaben im Haushalt. Da mittlerweile rund 90 Prozent der Autofahrer ihr Fahrzeug über monatliche Finanzierungs- oder Leasingraten statt durch einen Direktkauf finanzieren, wird die Kontrolle der laufenden Betriebskosten immer wichtiger. Neben den monatlichen Raten belasten insbesondere Versicherungen, Wartungen, Reifen und vor allem die Kraftstoffkosten die Haushaltskasse. Angesichts steigender Lebenshaltungskosten achten viele Autofahrer verstärkt auf Einsparmöglichkeiten. Tatsächlich zeigen Untersuchungen, dass Fahrzeuge vermehrt aufgrund mangelnder Wartung ausfallen. Viele Fahrer verschieben aus Kostengründen notwendige Inspektionen oder Reparaturen. Laut einer Umfrage von Volkswagen Financial Services gab ein Drittel der Befragten an, geplante Wartungen aus finanziellen Gründen auszulassen. Jeder vierte Fahrer räumte sogar ein, trotz bekannter Wartungsmängel weiterhin mit seinem Fahrzeug unterwegs zu sein.
Gerade in den Sommerferien, wenn viele Familien mit dem Auto in den Urlaub fahren, kann dies problematisch werden. Wer eine längere Fahrt plant, sollte sein Fahrzeug deshalb gründlich überprüfen. Neben einer regelmäßigen Wartung gibt es zahlreiche Möglichkeiten, den Kraftstoff-, Diesel- oder Stromverbrauch zu senken und damit Geld zu sparen. Die folgenden Tipps werden von Marcus Schulz, Assistant Manager Product Planning bei Falken Tyres, unterstützt: „Viele Familien bereiten sich derzeit auf Sommerurlaube und längere Autofahrten vor. Wer sicherstellt, dass sein Fahrzeug möglichst effizient unterwegs ist, kann bereits vor Reisebeginn bares Geld sparen.“
1. Unnötiges Gewicht vermeiden
Je schwerer ein Fahrzeug ist, desto mehr Energie wird benötigt, um es zu bewegen. Viele Autofahrer transportieren dauerhaft Gegenstände im Kofferraum oder Innenraum, die sie längst nicht mehr benötigen. Dabei können schon wenige Kilogramm zusätzliches Gewicht den Verbrauch erhöhen. Ein weiterer Vorteil eines sauberen Fahrzeugs: Essensreste und Verpackungen locken Nagetiere an. Diese können Kabel, Kraftstoffleitungen oder andere Fahrzeugkomponenten beschädigen und teure Reparaturen verursachen. Tipp: Räumen Sie regelmäßig Kofferraum, Türfächer, Mittelkonsole und Handschuhfach aus.
2. Luft- und Rollwiderstand reduzieren
Eine schlechte Aerodynamik ist einer der größten Effizienzkiller. Dachboxen erhöhen den Luftwiderstand deutlich und sollten nach dem Urlaub möglichst schnell entfernt werden. Ebenso wichtig sind korrekt befüllte Reifen. Reifen mit zu geringem Luftdruck vergrößern die Aufstandsfläche auf der Fahrbahn und erhöhen dadurch den Rollwiderstand. Das Fahrzeug benötigt mehr Energie, um voranzukommen. „Der richtige Reifendruck trägt entscheidend dazu bei, Kraftstoff zu sparen und die Effizienz des Fahrzeugs zu verbessern“, erklärt Marcus Schulz. Kontrollieren Sie den Luftdruck daher regelmäßig, insbesondere bei niedrigen Temperaturen.
3. Tankstopps vorausplanen
Wer vor einer längeren Reise rechtzeitig tankt, kann oft Geld sparen. Tankstellen an Autobahnen verlangen in der Regel deutlich höhere Preise für Benzin und Diesel als Tankstellen außerhalb der Fernstraßen. Eine einzige Tankfüllung kann dort schnell mehr als zehn Euro teurer sein. Daher lohnt es sich, noch vor der Abfahrt in Wohnortnähe zu tanken.
4. Ladevorgänge strategisch planen
Auch Fahrer von Elektrofahrzeugen profitieren von einer guten Planung. Ladestationen entlang von Autobahnen gehören häufig zu den teuersten Ladeoptionen, insbesondere wenn es sich um Schnell- oder Ultraschnellladestationen handelt. Die höhere Ladegeschwindigkeit spart zwar Zeit, kann die Ladekosten jedoch erheblich erhöhen.
5. Elektroauto nachts laden
Eine der effektivsten Möglichkeiten, die Stromkosten zu senken, ist das Laden zu Hause während günstiger Nachtstromtarife. Wer über eine private Wallbox und einen Stromtarif mit Niedrigtarifzeiten verfügt, kann sein Fahrzeug deutlich günstiger laden als an öffentlichen Schnellladesäulen.
6. Plug-in-Hybride regelmäßig aufladen
Bei Plug-in-Hybridfahrzeugen ist konsequentes Laden entscheidend. Wird die Batterie nicht geladen, muss der Verbrennungsmotor nicht nur das Fahrzeug antreiben, sondern zusätzlich das Gewicht der ungenutzten Batterie bewegen. Das erhöht den Kraftstoffverbrauch erheblich. Kurz gesagt: Die elektrische Reichweite sollte regelmäßig genutzt werden, damit sich der Plug-in-Hybrid wirtschaftlich betreiben lässt.
7. Die richtige Kraftstoffart wählen
Viele Käufer machen sich vor dem Fahrzeugkauf nur wenige Gedanken über die Wahl zwischen Benzin- und Dieselmotor. Benziner sind an der Tankstelle häufig günstiger, verbrauchen aber in der Regel mehr Kraftstoff. Dieselmodelle sind sparsamer auf langen Strecken, verursachen jedoch oftmals höhere Anschaffungs- und Betriebskosten. Wer nur wenige Kilometer pro Jahr fährt oder hauptsächlich Kurzstrecken zurücklegt, ist häufig mit einem Benziner besser beraten.
8. Brauchen Sie wirklich Allradantrieb?
SUVs erfreuen sich großer Beliebtheit. Viele Modelle sind mit Allradantrieb erhältlich. Allerdings benötigen die meisten Fahrer die zusätzliche Traktion im Alltag kaum. Das zusätzliche Gewicht und die komplexe Technik eines Allradsystems erhöhen den Verbrauch. Wer nur selten auf unbefestigten Straßen oder bei schwierigen Bedingungen unterwegs ist, kann mit einem Fahrzeug mit Zweiradantrieb meist effizienter fahren.
9. Muss das Fahrzeug so groß sein?
Wann haben Sie zuletzt einen Kompaktwagen oder einen kleinen Kombi Probe gefahren? Viele moderne Fahrzeuge dieser Klassen bieten überraschend viel Platz für Familie und Gepäck. Gleichzeitig sind sie leichter, aerodynamischer und damit meist sparsamer als große SUVs. Ein kleineres Fahrzeug kann langfristig erhebliche Einsparungen bei Kraftstoff- und Betriebskosten ermöglichen.
10. Den Fahrstil optimieren
Nicht zuletzt spielt der Fahrstil eine entscheidende Rolle für den Verbrauch. Wer häufig stark beschleunigt und erst kurz vor dem Bremsen vom Gas geht, verbraucht unnötig viel Energie. Vorausschauendes Fahren mit gleichmäßiger Geschwindigkeit, sanften Beschleunigungen und frühzeitigem Ausrollen kann den Verbrauch deutlich senken. Bei Elektrofahrzeugen sollte zudem die Rekuperation optimal genutzt werden, um Bremsenergie zurückzugewinnen. Ein gleichmäßiger Fahrstil kann darüber hinaus auch die Versicherungskosten senken. Viele Versicherer bewerten das Fahrverhalten heute über Apps oder Telematiksysteme und gewähren für besonders sicheres Fahren entsprechende Nachlässe.
Verfasst von Erin Baker für MoneySuperMarket in Zusammenarbeit mit FALKEN Tyres
https://www.moneysupermarket.com/news/top-driving-hacks/